Digitale Lehre ist längst Realität. Doch wie gut verstehen wir eigentlich, was in digitalen Lernräumen geschieht? Erleben Studierende Interdisziplinarität tatsächlich – oder steht sie nur im Modulhandbuch? Nutzen wir KI reflektiert – oder lassen wir uns von Effizienzversprechen treiben?
Das Projekt 3D – Disziplinen, Didaktik, Daten stellt diese Fragen im interdisziplinären Masterstudiengang Nachhaltige Transformationsgestaltung (NTG) an der FH Münster und sucht fundierte Antworten.
Im Mittelpunkt stehen zwei Herausforderungen unserer Zeit:
Der Master NTG ist jung, interdisziplinär und ambitioniert. Zehn Fachbereiche arbeiten zusammen, um Studierende auf Transformationsprozesse in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt vorzubereiten. Die Beteiligten denken Nachhaltigkeit nicht eindimensional, sondern systemisch. Diese Struktur macht den NTG-Studiengang zu einem idealen Reallabor für das 3D-Projekt.
Sie zeigt sich nicht allein in Modulbeschreibungen.
Sie muss im Denken, im Arbeiten und auch im digitalen Lernen erfahrbar sein, damit der systematische Ansatz in der Praxis gelingt.
3D fragt daher:
Oder existieren fachliche Perspektiven eher nebeneinander?
Im ersten Projektteil richtet sich unser Blick auf das eingesetzte Lernmanagementsystem (LMS) – nicht etwa um Lehrende oder Studierende zu kontrollieren, sondern um Lehre und das Lernen besser zu verstehen. Mithilfe der Open-Source-Software POLARIS wollen wir analysieren, wie digitale Inhalte genutzt werden. Selbstverständlich transparent und auf Basis einer souveränen Einwilligung aller Beteiligten. Digitale Lehre ist längst Realität.
Doch wie gut verstehen wir eigentlich, was in digitalen Lernräumen geschieht? Fokussieren wollen wir unter anderem:
Studierende als Mitgestaltende
3D versteht Studierende nicht als Personen, die Datensätze generieren, sondern als lebendige und engagierte Partner*innen. Daher wollen wir die LMS-Nutzung gemeinsam mit den Studierenden diskutieren – beispielsweise wollen wir fragen:
Fokus 2 richtet den Blick nach vorne und fragt: Wie gehen wir mit generativer KI um? Im Modul Digitainability diskutieren Studierende:
KI wird dabei weder verteufelt noch verherrlicht. Stattdessen steht eine differenzierte Auseinandersetzung im Mittelpunkt:
Ein im 3D-Projekt entwickelter Workshop bringt Lehrende und Studierende in einen gemeinsamen Reflexionsraum.
3D versteht digitale Innovation nicht als Selbstzweck. Es geht um weit mehr als technische Tools:
Wir verstehen 3D nicht als isoliertes Experiment. Das Projekt entwickelt konkrete, übertragbare Ergebnisse:
Die gewonnenen Erkenntnisse werden wir in Netzwerke und weitere Studiengänge tragen – mit dem Ziel, konstruktiv zu gestalten.



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