Generative KI hat in den letzten Jahren auch im Hochschulkontext stark an Bedeutung gewonnen. Sie eröffnet neue Möglichkeiten, wissenschaftliche Arbeitsprozesse effizienter, vielfältiger und zugänglicher zu gestalten, etwa beim Verstehen komplexer Inhalte, bei der Strukturierung von Gedanken oder bei ersten Orientierungsschritten im Arbeitsprozess. Gleichzeitig ist ihr Einsatz mit Herausforderungen verbunden. KI-generierte Inhalte sind nicht automatisch verlässlich, neutral oder unproblematisch und müssen daher kritisch geprüft und eingeordnet werden.
Genau hier setzt PIENSA an. Das Projekt verbindet die Auseinandersetzung mit konkreten Nutzungsmöglichkeiten generativer KI mit der Reflexion über ihre Grenzen, Risiken und Folgen. Dabei geht es auch um die Frage, wie diese Technologien ethisch verantwortungsvoll und im Einklang mit den geltenden Rahmenbedingungen für wissenschaftliches Arbeiten genutzt werden können.
So möchte PIENSA Studierende dabei unterstützen, generative KI weder unkritisch zu übernehmen noch pauschal abzulehnen, sondern sie bewusst, reflektiert und lernförderlich in ihre Arbeitsprozesse einzubinden.
Gleichzeitig bedeutet das spanische Wort „piensa“: „denk nach!“
Und genau das ist das Leitmotiv dieses Projekts: PIENSA möchte die Studierenden dazu anregen, bewusst, kritisch und kreativ über den Einsatz von generativer KI im Studium nachzudenken. Sie lernen, KI gezielt und verantwortungsvoll einzusetzen – nicht als Ersatz für Denken, sondern als Werkzeug, das das Denken unterstützt.

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