

Zwischen inspirierenden Vorträgen, lebhaften Diskussionen und neuen Ideen wurde das University:Future Festival erneut zum Treffpunkt rund um akademische Bildung. Mit dabei war auch KI:edu.nrw. Ein Rückblick auf einen Tag voller Austausch, Good Practices und Inspirationen.
Lichterketten, verschiedenste Dekorationen und ein gelber Schriftzug: Es ist kurz vor halb zehn vor dem Unperfekthaus in Essen. Doch nicht nur von außen fällt das Gebäude in der Essener Innenstadt direkt auf, auch im Inneren wirkt alles bunt: Zwischen Retro-Möbeln, Kunstgegenständen, Gaming-Merch und Grafitis befindet sich die NRW:Stage des University:Future Festivals. Noch werden letzte Gespräche bei einer Tasse Kaffee geführt, Laptops klappen auf, Namensschilder werden beschriftet und erste Begrüßungen hallen durch die Flure. Und in einem großen innenliegenden Raum drängen sich bereits zahlreiche Menschen – stehend und sitzend vor der Bühne.
KI und mehr
Die NRW:Stage ist weit mehr als ein regionales Schaufenster. Organisiert von ORCA.nrw gemeinsam mit zahlreichen Partnerinstitutionen vereint sie Projekte, Netzwerke und Initiativen, die digitale Hochschullehre tagtäglich weiterentwickeln. Eine dieser Partnerinstitutionen war KI:edu.nrw. So brachte Nadine Lordick ihre Expertise zunächst in der Podiumsdiskussion „Hochschullehre digital gestalten: Einblicke in erfolgreiche Ansätze aus NRW“ ein und stand anschließend in der Teaching Clinic Lehrenden für individuelle Fragen rund um den Einsatz von generativer KI in der Hochschullehre zur Verfügung.
Neben den Beiträgen in Essen gab es auch Online-Angebote wie den Beitrag Make me think! Generative Lerntechniken ohne Künstliche Intelligenz von Nadine Lordick und Laura Platte. In dem Input ging es u. a. um die Frage, warum es sinnvoll sein kann, Lerntechniken ohne KI anzuwenden.
Bunt, bunter …
An der NRW:Stage gab es eine Vielfalt an Themen, von KI, Räumen, Urheberrecht bis hin zu Game Based Learning. Es war ein Potpourri an Einblicken und neuen Impulsen. Und das war nur das Programm in Essen. Ergänzt wurde dieses nämlich durch zahlreiche Online-Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden sowie weitere regionale Stages in ganz Deutschland: Berlin, Braunschweig, Graz, Hamburg und Nürnberg boten weitere Schauplätze des Festivals.

So entstand ein vielfältiges Festivalprogramm, das Expert*innen aus Hochschulen, Wissenschaft und Bildung zusammenbrachte und den Austausch weit über Essen hinaus ermöglichte.
Neu in diesem Jahr sind die KI-gestützten Zusammenfassungen der transkribierten Sessions, die allen zum Nachlesen zur Verfügung stehen.
Ein Großteil der Sessions steht auf der für das Festival genutzten Plattform Talque zur Verfügung. Die Videos werden demnächst auch dauerhaft auf dem YouTube-Kanal des Festivals veröffentlicht.
